Hitzeschlacht auf dem Baugerüst: Gewerkschaft startet Schutz-Kampagne

Baustellen sind die heißesten Arbeitsplätze in Bremen

Es wird heiß auf den Baustellen in Bremen: Mit Sommeranfang beginnt für die Bauarbeiter die alljährliche Hitzeschlacht zwischen Betonmischer und Baugerüst. „Wer an heißen Sommertagen mal eine Stunde in praller Sonne gearbeitet hat, kann sich vorstellen, wie schweißtreibend so ein Acht-Stunden-Tag auf dem Bau werden kann“, sagt Wolfgang Jägers, Regionalleiter in der IG BAU Region Weser-Ems.

Regel Nummer Eins in der Sommer-Hitzeschlacht auf dem Bau heißt: Trinken, trinken, trinken.
Damit die Beschäftigten fit durch den Sommer kommen, startet die IG BAU jetzt in Bremen ihre Kampagne „Lass dich nicht verbrennen“. Mit Sonnenmilch und Schirmmützen bewaffnet, wollen die Gewerkschafter den Beschäftigten auf den Baustellen einen „Hitzeschild“ verpassen.

Sonne, Staub, Hitze: „Auf dem Bau fühlt sich der Sommer immer zwanzig Grad heißer an als im Liegestuhl“, sagt Wolfgang Jägers. Mediziner warnten nicht umsonst vor harter Arbeit, wenn das Thermometer mehr als 30 Grad anzeige. „Aber Bauarbeiter bekommen nun mal kein hitzefrei“, so Jägers. Schutzlos ausgeliefert seien sie der Sonne aber nicht. „Mit Sonnenmilch, UV-blockender Kleidung und luftdurchlässigen Helmen ist schon mal viel gewonnen“, so der Gewerkschafter.

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Gero Lüers
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