Nordwest Niedersachsen, Pressemitteilung, Wohnungsbau

947 sanierte Wohnungen im vergangenen Jahr in Oldenburg

IG BAU sieht Nachholbedarf bei energetischen Gebäudesanierungen

  947 sanierte Wohnungen im vergangenen Jahr in Oldenburg  123,0 KB – 16. April 2016

Die Energiewende fängt zuhause an: In Oldenburg wurden im vergangenen Jahr 947 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfW-Bank rund 38 Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln. Das teilt die IG BAU Nordwest-Niedersachsen mit.

Die Bau- und Umweltgewerkschaft: „Jede Energiespar-Sanierung zählt. Es gibt allerdings noch viel Luft nach oben.“

„Fenster, Fassaden, Dächer, Heizungsanlagen … – gerade bei Nachkriegsbauten aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren haben wir einen großen Nachholbedarf“, sagt IG BAU-Bezirkschef Hans-Otto Rohde. Viele dieser Häuser hätten „noch nie einen Dämmstoff gesehen“ und müssten dringend auf die heutigen Standards gebracht werden.

Die IG BAU appelliert an Haus- und Wohnungsbesitzer in Oldenburg, auf die Förderung durch das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ zurückzugreifen. „Angesichts steigender Heizkosten ist jede energetische Sanierung eine Investition in die Zukunft“, so Rohde. Hierfür sei ab April ein Zuschuss von bis zu 30 Prozent der Baukosten möglich.

„Gleichzeitig ist der Bund noch stärker gefordert. Wenn der Energiebedarf der Häuser bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent sinken soll, dann muss die Regierung das Sanieren und Modernisieren noch attraktiver machen – und dafür mehr Geld in die Hand nehmen“, ist Rohde überzeugt. Wichtiger als eine „schwarze Null“ im Haushalt seien Investitionen an der richtigen Stelle – wie beim klimagerechten Umbau von Häusern und Wohnungen.

Weitere Informationen

Einzelheiten zu den Förderprogrammen der KfW sind abrufbar unter:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/

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