Osnabrück, Osnabrück-Emsland

Fest der Kulturen 2018

Am Stand der Gewerkschaften tobt das Leben

Erneut sind die Gewerkschaften wichtiger Teil der Begegnung der Kulturen. So international wie das Fest in Osnabrück ist, so vielfältig sind die Aktivitäten am Gewerkschaftsstand. Das Café am Infopoint hält die ersten Unterschriften zum Bürgerbegehren „bezahlbarer Wohnraum“ bereit. Kaum jemand, der nicht unterschreiben will. Doch nur in Osnabrück gemeldete Wahlberechtigte dürfen.

Das zweite zentrale Thema zum Widerstand gegen Rassismus ergänzt die Bereitschaft. Zu viele Menschen haben ihn erlebt, weil sie aus der Welt nach Osnabrück kamen. Dabei ist doch „wer in Osnabrück wohnt ein Osnabrücker!“, meint einer, der unterschreibt.

Während die Kleinsten auf der „IG BAU Baustelle“ Holzkonstruktionen erstellen und riesige Rohrleitungen legen in denen sie Golfbälle auf die Reise schicken, sind ihre Eltern ins Gespräch vertieft. Andere basteln Antikriegsgrüße. Die diesjährige Ausstellung zum Antikriegstag war mobil und bot Mitwirkung an einem weiteren Kunstobjekt an. Kraniche symbolisierten den Wunsch nach friedlichem, gleichberechtigtem Miteinander. Und dann waren da noch die Luftballons. Hunderte wurden verteilt und fünf Helfende gebraucht, diesen Ansturm überhaupt zu bewältigen. Fast jedes Kind auf dem Fest konnte versorgt werden. Manch tragischer Verlust des Ballons konnte auch ersetzt werden. Gern verabschiedeten wir die wieder glücklichen Familien in den sonnigen Abend.

Einen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die mithalfen, dass es gelang. Mehr von uns als angekündigt beteiligten sich und auch unter den Gästen waren einige, die sich gern als dazu gehörig einbrachten. So geht solidarisches Miteinander. Das war der beeindruckende Beitrag der Gewerkschaften zum Fest der Kulturen.