Autor: IGBAU Weser-Ems

Für eine solidarische Gesellschaft ohne Rassismus!

Gemeinsam streiten statt gegeneinander kämpfen. Bremen aufgepasst! Die Bürgerschaftswahlen nähern sich – und mit AfD und BIW drohen erneut zwei rechte Parteien in die Bürgerschaft einzuziehen. In der AfD hat sich Kantholz-Lügner Frank Magnitz mit undemokratischen Mitteln und Tricks gegen seine parteiinternen Gegner als Spitzenkandidat durchgesetzt. Er ist durch enge Zusammenarbeit mit Rechtsradikalen aus der Identitären Bewegung aufgefallen. Die BIW, mit dem rechtsflexiblen Ex-Journalisten Hinrich Lührssen an der Spitze, ist ebenfalls mit Neonazis in Erscheinung getreten. “Die Rechte” versucht in Bremerhaven offen faschistische Strukturen aufzubauen und bedroht regelmäßig politische Gegner*innen. Weitere Informationen auf https://gegen-rassismus-bremen.de/material-2019/

Tagung: Psychische Belastungen in der Arbeitswelt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Euch im nicht mehr ganz so neuen Jahr mit dieser E-Mail zu unseren nächsten Veranstaltungen herzlich einladen und Euch über die Arbeit der Kooperationsstelle informieren: Dienstag, 25. Juni 2019, 10:00 – 16:00 Uhr, BIS-Saal, Universität Oldenburg Psychische Belastungen in der Arbeitswelt Gefährdungen einschätzen – präventiv und beteiligungsorientiert handeln Auf dieser Tagung wird es um die Einschätzung psychischer Gefährdungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Qualifikationsniveaus, Beschäftigtengruppen und Tätigkeitsbereiche gehen. Ebenso werden Perspektiven aufgezeigt, wie Beschäftigte in diesen Prozess einbezogen werden können und die Akzeptanz für Regulierungen zum Gesundheitsschutz erhöht werden kann. Neben wissenschaftlichen Vorträgen hat die Tagung einen anwendungsorien­tierten Schwerpunkt und wird in verschiedenen Workshops Gelegenheit geben praktische Herausforderungen zu erörtern. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer auf unserer Website https://uol.de/fileadmin/user_upload/koopera/2019/Flyer-Psychische-Belastungen-2019.pdf.

Für ein solidarisches Europa ohne Rechtspopulismus!

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wirbt dafür, am 26. Mai zur Europa-Wahl zu gehen und seine Stimme einer proeuropäischen Partei zu geben. „Europa hat uns viel gegeben – vor allem Frieden und Wohlstand. Wir können auf ein gemeinsames Europa nicht verzichten. Es muss solidarisch und friedlich gestaltet werden. Dafür brauchen wir EU-Befürworter im Europäischen Parlament und keine rechtspopulistischen, nationalistischen Hetzer. Jeder aufrechte Demokrat ist deshalb aufgerufen, am 26. Mai zur Europa-Wahl zu gehen und der Partei seine Stimme zu geben, von der er überzeugt ist, dass sie die Werte der Gewerkschaften und der freien, sozialen Gesellschaft am besten vertritt“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger in Frankfurt am Main. „Frieden, Solidarität und Umweltschutz wie sie für uns in der EU selbstverständlich geworden sind, lassen sich in autokratischen Staaten nicht durchsetzen“, warnte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Präsident des Zusammenschlusses der europäischen Baugewerkschaften (EFBH) Dietmar Schäfers. „Europas Zukunft steht auf dem Spiel. Wir haben eine Richtungswahl: Entweder ein gemeinsames Europa, das wir solidarisch gestalten können oder zurück auf den nationalistischen Weg, der uns schon einmal ins …

Mehr Arbeit ins Quartier

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung „Mehr Arbeit ins Quartier – Bremen als ‚Produktive Stadt‘ von morgen?“ am Dienstag 26. März 2019, um 19 Uhr in die Energieleitzentrale (Generatorenhalle), Am Speicher XI 11, 28217 Bremen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem b.zb Bremer Zentrum für Baukultur im Rahmen des „Bremer Stadtdialog“ statt. Die räumlich enge Mischung von Wohnen, Arbeiten und Produktion im gemeinsamen Quartier wird zunehmend als notwendiger Paradigmenwechsel im Städtebau erkannt. Das Zauberwort heißt „Produktive Stadt“. Und auch in Bremen werden erste Quartiere geplant. Man verspricht sich viel: weniger Verkehr, belebtere Quartiere und Impulse für eine robuste und innovative städtische Ökonomie. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Dominik Santner Referent für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik Arbeitnehmerkammer Bremen Bürgerstraße 1 28195 Bremen Telefon 0421 / 363 01-974

Digitaliserung in der Bauwirtschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in einer gemeinsamen Fachtagung mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall wollen wir uns am 2. April 2019 mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bauwirtschaft befassen. Neben Experten sollt auch ihr mit euren betrieblichen Erfahrungen zu Wort kommen. Nähere Informationen zur Veranstaltung könnt ihr dem beigefügten Flyer entnehmen. Bitte meldet euch bis spätestens 25. März 2019 bei Kollegin Jelica Tassi per E-Mail jelica.tassi@igbau.de an. Termin und Ort Dienstag, 2. April 2019 IG Metall Verwaltung Wilhelm-Leuschner-Straße 79 60329 Frankfurt/Main 10:30 bis 16:00 Uhr Weitere Informationen Einladung und Programm Fachtagung Digitalisierung [ PDF 3 MB ]

Leiharbeiter*Innen – zwischen atypisch und normal

Der Arbeitsmarkt brummt, die atypische Beschäftigung auch. Die Leiharbeit ist weiter auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Betriebsratsbefragung der IG Metall macht beispielsweise deutlich, dass immer mehr Betriebe Leiharbeit einsetzen (in manchen Industriezweigen bis zu 80 Prozent). Gleichzeitig wird Leiharbeit immer häufiger zum Ersatz für Stammbelegschaften genutzt und nicht nur zum Abdecken von Auftragsspitzen.

Italien: Defizit kein Grund zur Panik

Die Reaktion auf die Entscheidung der italienischen Regierung, das Staatsdefizit auf 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen, kam prompt: Der zuständige EU-Währungskommissar Pierre Moscovici rief die Italiener zur „Vernunft“ auf. Der Chef des deutschen ifo-Instituts, Clemens Fuest, versteifte sich gar zu der These, dass die italienischen Staatsschulden „den Zusammenhalt Europas gefährden“.

Superreiche endlich zur Kasse bitten!

Als die Finanzkrise 2007/2008 ihren Verlauf nahm, schlotterten manchem Vermögenden die Knie. Nach Jahren ungezügelter Exzesse drohte der Crash an den internationalen Finanzmärkten die weltweiten Vermögensbestände empfindlich zu schmälern. Auch in Deutschland schrillten bei Vielen die Alarmglocken. Für einen kurzen Moment stand die enorme Ungleichheit in der Vermögensverteilung wenigstens in Ansätzen zur Disposition. Eine Dekade später müssen sich Reiche und Superreiche keine Sorgen mehr machen. Im Gegenteil: Der konzentrierte Reichtum hat ungeahnte Höhen erreicht. Die wirklichen Kosten der Krise wurden von anderen bezahlt. Mission accomplished!