Autor: IGBAU Weser-Ems

„Wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen“

IG BAU Region Hessen Im Bereich der TU Darmstadt (hier Lichtwiese) wird endlich ordentlich investiert – Bibliothek, Vorlesungsräume und auch Außenanlagen werden gebaut. Das sind auch Investitionen in Bildung, in die Zukunft. Die Bauleute von Langendorf Tiefbau sind mit dabei und bringen Spitzenleistungen. Dafür erwarten sie auch einen ordentlichen Lohn. „Wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen – wir sind sauer über das Angebot der Bauarbeitgeber!“ Die Gewerkschaft soll endlich Erhöhungen durchsetzen, die nur den Mitgliedern zugute kommen – schließlich setzen nur die Mitglieder die Verbesserungen durch. Bild: IG BAU (Johannes Schader)

Tag der Gebäudereiniger – Gewerkschaft; zum Essen gern

NEIN. Nicht nur die Arbeit zählt. Zum Tag der Gebäudereiniger, der weltweit jedes Jahr am 15. Juni gefeiert wird, hat sich der Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim eine besondere Aktion einfallen lassen. Vom Bezirksverband wird ein Frühstück ausgelobt und organisiert. Auf einem Flyer sind ein paar Fragen zu beantworten. Jeder ausgefüllte und zum Mitgliederbüro abgeschickte Flyer wird berücksichtigt. Gemeinsam Frühstücken, miteinander reden und Erfahrungen austauschen. Auch mal meckern können, ohne wenn und aber. So soll es sein. Wir als IG BAU wollen von euch erfahren, was euch wichtig ist. Ihr kennt eure Arbeit, Probleme und Interessen selbst am besten. Überlasst es nicht den Anderen. Ein Tag für das Reinigungshandwerk. Ein Tag für EUCH. Anmeldung Tag der Gebäudereiniger am 15. Juni 2018 [PDF] Teilnahmebedingungen IG BAU-Mitglieder aus Reinigungsbetrieben des Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim können am Frühstücksbrunch teilnehmen. Mit dem beiliegenden zweiten Faltblatt können Mitglieder des Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (noch)Nichtmitgliedern die Teilnahme am Frühstücksbrunch ermöglichen. Einfach das zweite Faltblatt weitergeben. Alle bis 06. Juni 2018 im Bezirksverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim eingegangenen Anmeldungen nehmen an der Verlosung der TeilnehmerInnenplätze teil. Die AnmelderInnen …

Gerüstbauer erhalten höheren Mindestlohn

Tarifrunde für das Gerüstbau-Handwerk Frankfurt am Main, 13.03.2018 Mehr als ein viertel Jahr nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für das Gerüstbau-Handwerk kommt neuer Schwung in die Gespräche. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) einigte sich mit der Bundesinnung Gerüstbau zunächst auf einen neuen Mindestlohn für die rund 24 000 Beschäftigten der Branche in Deutschland. Ab dem 1. Mai soll der Gerüstbau-Mindestlohn von 11 Euro in der Stunde auf 11,35 Euro steigen. Voraussetzung ist, dass die neue Bundesregierung bis dahin die Allgemeinverbindlichkeit für diesen Branchenmindestlohn erklärt hat. „Die Baukonjunktur hierzulande boomt. Das gilt auch für den Gerüstbau“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. „Jetzt wollen wir ein faires Plus für die Tariflöhne verhandeln und sind mit den Arbeitgebern dazu in Vorbereitungsgesprächen.“ Die IG BAU fordert ein Plus von 1 Euro pro Stunde für den Ecklohn. Zudem sollen die Vergütungen für Auszubildende erhöht werden. Der Mindestlohn I von 11 Euro pro Stunde läuft am 30. April dieses Jahres aus. Ohne einen Anschlussmindestlohn drohten die Beschäftigten auf das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von nur noch 8,84 …

Rechtsexperten der IG BAU Land Bremen 998 Mal gefragt

Gewerkschaft legt Jahresbilanz vor Vom geprellten Urlaubsgeld über Mobbing bis zur Verletzung des Kündigungsschutzes: Bei handfesten Streitigkeiten im Job waren die Rechtsexperten der IG Bauen-Agrar-Umwelt Land Bremen und Umzu im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 998 Fälle zählten die IG BAU-Rechtsberater in der Region, wie die Gewerkschaft mitteilt. „Besonders viel hatten die Juristen im Baugewerbe und in der Gebäudereinigung, sowie im Maler- und im Dachdeckerhandwerk zu tun. Die Beschwerden reichen hier von unbezahlten Überstunden und verspäteten Lohnzahlungen bis hin zu rechtswidrigen Entlassungen“, zieht Inge Bogatzki Bilanz. Nach Angaben der IG BAU-Bezirksvorsitzenden sorgten Ansprüche bei Arbeitsausfällen im Winter, Abmahnungen, Aufhebungsverträge, Zeugnisse und Hartz-IV-Bescheide für zahlreiche Beratungsstunden. Die IG BAU Land Bremen und Umzu rät den heimischen Beschäftigten, sich bei Problemen nicht vom Arbeitgeber einschüchtern zu lassen. „Ob im Dachdeckerhandwerk, im Gartenbau oder in der Gebäudereinigung – wer um sein Recht gebracht wird, der sollte sich professionelle Hilfe holen“, sagt die Gewerkschafterin. Eine Beratung helfe oft auch bei den scheinbar kleinen Dingen des Arbeitslebens: „So konnte ein Maurer, der täglich zur Baustelle radelt, durchsetzen, dass er für …

Arbeitgeber belasten Verhandlung mit schwerer Hypothek

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe Wiesbaden, 07.02.2018 Mit großem Konfliktpotenzial ist heute die Tarifrunde für die rund 800.000 Baubeschäftigten in Wiesbaden gestartet. Bei der Auftaktverhandlung zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und den Arbeitgeberverbänden Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) musste die Arbeitgeberseite einräumen, kein vollständiges Verhandlungsmandat zu haben. Damit kann die IG BAU ihre Forderung nach einem bundesweiten 13. Monatseinkommen weder für die Betriebe im Osten noch für die handwerklichen Betriebe in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bremen verhandeln. „Schon zum Start der Verhandlungen belasten die Arbeitgeber die Gespräche mit einer schweren Hypothek. Das birgt erhebliches Eskalationspotenzial“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. „Wir wollen einheitliche Arbeitsbedingungen für alle Baubeschäftigte – egal ob in Ost oder West, Industrie oder Handwerk, Arbeiter oder Angestellte. Das sichert gleichzeitig einheitliche Wettbewerbsbedingungen in der Branche. Wir fordern die Arbeitgeber auf, schnellstmöglich ein umfassendes und vollständiges Verhandlungsmandat vorzulegen.“ Neben einem Schritt zum vollständigen 13. Monatseinkommen fordert die IG BAU sechs Prozent mehr Lohn und die Bezahlung der Wegezeiten zu den Baustellen. Darüber hinaus soll …

Verhandlungen Bauhauptgewerbe

Am 25. November beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein. In diesem Zuge fordert die IG BAU auch ein volles 13. Monatseinkommen für die gesamte Branche. Mobil arbeitende Beschäftigte sollen nach dem Willen der IG BAU nicht länger benachteiligen werden. Daher tritt sie mit der Forderung an, die Wegezeit als Arbeitszeit zu vergüten. Die IG BAU will eine Ausbildung in der Baubranche attraktiver gestalten. Deshalb fordert die Gewerkschaft, dass alle Ausbildungskosten (wie etwa auch Fahrt zur Berufsschule) von den Firmen übernommen werden. Noch gelten in Deutschland unterschiedliche Einkommensregelungen zwischen Ost und West. Die IG BAU fordert von den Arbeitgebern deshalb ein klares Bekenntnis zum vereinbarten Fahrplan zur Angleichung der Einkommen. Jetzt haben die Verhandlungen begonnen.

Bundestarifkommission beschließt Forderung für Bau-Tarifrunde

Am vergangenen Samstag beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein. In diesem Zuge fordert die IG BAU auch ein volles 13. Monatseinkommen für die gesamte Branche. Mobil arbeitende Beschäftigte sollen nach dem Willen der IG BAU nicht länger benachteiligen werden. Daher tritt sie mit der Forderung an, die Wegezeit als Arbeitszeit zu vergüten. Die IG BAU will eine Ausbildung in der Baubranche attraktiver gestalten. Deshalb fordert die Gewerkschaft, dass alle Ausbildungskosten (wie etwa auch Fahrt zur Berufsschule) von den Firmen übernommen werden. Noch gelten in Deutschland unterschiedliche Einkommensregelungen zwischen Ost und West. Die IG BAU fordert von den Arbeitgebern deshalb ein klares Bekenntnis zum vereinbarten Fahrplan zur Angleichung der Einkommen. Die Verhandlungen beginnen Anfang Februar 2018 in Wiesbaden. Weitere Informationen: IG Bauen-Agrar-Umwelt Bundesseite

Bundesempfehlung Landwirtschaft: Durchbruch erzielt!

10 Prozent mehr Geld und ein wegweisender Tarifabschluss Frankfurt 22.12.2017 Die Tarifvertragsparteien Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeber­verbände e.V. (GLFA) einigten sich am 6. Dezember 2017 in Kassel, erstmals seit Juli 2014 und nach vielen Tarifgesprächen, auf eine Bundesempfehlung Landwirtschaft, welche insbesondere in der Arbeitszeitgestaltung wegweisend ist. Zum Tarifabschluss der Bundesempfehlung Landwirtschaft im Einzelnen: Lohn- und Gehaltserhöhungen Auf Basis der am 30.06.2015 geltenden Tariflöhne werden vorab rechnerisch alle Lohn- und Gehaltsgruppen in den regionalen Tarifverträgen um 3 Prozent erhöht. Die Löhne und Gehälter erhöhen sich des Weiteren in drei Stufen ab 01.01.2018 um 3,0 Prozent ab 01.01.2019 um 2,5 Prozent ab 01.01.2020 um 1,5 Prozent Die letzte Erhöhung ist nur für 6 Monate, denn die Laufzeit der Bundesempfehlung endet am 30.06.2020. Mindestlöhne, untere Lohngruppe Die erste untere Lohngruppe beträgt ab 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 9,10 Euro in der Stunde. Ab 01. Januar 2019 gilt der dann neu festgesetzte gesetzliche Mindestlohn. Die nächste untere Lohngruppe ohne Berufsausbildung wird ab 01.01.2018 einheitlich auf 9,25 Euro festgesetzt und ab 01. Januar …