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Für eine solidarische Gesellschaft ohne Rassismus!

Gemeinsam streiten statt gegeneinander kämpfen. Bremen aufgepasst! Die Bürgerschaftswahlen nähern sich – und mit AfD und BIW drohen erneut zwei rechte Parteien in die Bürgerschaft einzuziehen. In der AfD hat sich Kantholz-Lügner Frank Magnitz mit undemokratischen Mitteln und Tricks gegen seine parteiinternen Gegner als Spitzenkandidat durchgesetzt. Er ist durch enge Zusammenarbeit mit Rechtsradikalen aus der Identitären Bewegung aufgefallen. Die BIW, mit dem rechtsflexiblen Ex-Journalisten Hinrich Lührssen an der Spitze, ist ebenfalls mit Neonazis in Erscheinung getreten. “Die Rechte” versucht in Bremerhaven offen faschistische Strukturen aufzubauen und bedroht regelmäßig politische Gegner*innen. Weitere Informationen auf https://gegen-rassismus-bremen.de/material-2019/

Für ein solidarisches Europa ohne Rechtspopulismus!

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wirbt dafür, am 26. Mai zur Europa-Wahl zu gehen und seine Stimme einer proeuropäischen Partei zu geben. „Europa hat uns viel gegeben – vor allem Frieden und Wohlstand. Wir können auf ein gemeinsames Europa nicht verzichten. Es muss solidarisch und friedlich gestaltet werden. Dafür brauchen wir EU-Befürworter im Europäischen Parlament und keine rechtspopulistischen, nationalistischen Hetzer. Jeder aufrechte Demokrat ist deshalb aufgerufen, am 26. Mai zur Europa-Wahl zu gehen und der Partei seine Stimme zu geben, von der er überzeugt ist, dass sie die Werte der Gewerkschaften und der freien, sozialen Gesellschaft am besten vertritt“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger in Frankfurt am Main. „Frieden, Solidarität und Umweltschutz wie sie für uns in der EU selbstverständlich geworden sind, lassen sich in autokratischen Staaten nicht durchsetzen“, warnte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Präsident des Zusammenschlusses der europäischen Baugewerkschaften (EFBH) Dietmar Schäfers. „Europas Zukunft steht auf dem Spiel. Wir haben eine Richtungswahl: Entweder ein gemeinsames Europa, das wir solidarisch gestalten können oder zurück auf den nationalistischen Weg, der uns schon einmal ins …

Mehr Arbeit ins Quartier

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung „Mehr Arbeit ins Quartier – Bremen als ‚Produktive Stadt‘ von morgen?“ am Dienstag 26. März 2019, um 19 Uhr in die Energieleitzentrale (Generatorenhalle), Am Speicher XI 11, 28217 Bremen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem b.zb Bremer Zentrum für Baukultur im Rahmen des „Bremer Stadtdialog“ statt. Die räumlich enge Mischung von Wohnen, Arbeiten und Produktion im gemeinsamen Quartier wird zunehmend als notwendiger Paradigmenwechsel im Städtebau erkannt. Das Zauberwort heißt „Produktive Stadt“. Und auch in Bremen werden erste Quartiere geplant. Man verspricht sich viel: weniger Verkehr, belebtere Quartiere und Impulse für eine robuste und innovative städtische Ökonomie. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Dominik Santner Referent für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik Arbeitnehmerkammer Bremen Bürgerstraße 1 28195 Bremen Telefon 0421 / 363 01-974

Digitaliserung in der Bauwirtschaft

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in einer gemeinsamen Fachtagung mit den Kolleginnen und Kollegen der IG Metall wollen wir uns am 2. April 2019 mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bauwirtschaft befassen. Neben Experten sollt auch ihr mit euren betrieblichen Erfahrungen zu Wort kommen. Nähere Informationen zur Veranstaltung könnt ihr dem beigefügten Flyer entnehmen. Bitte meldet euch bis spätestens 25. März 2019 bei Kollegin Jelica Tassi per E-Mail jelica.tassi@igbau.de an. Termin und Ort Dienstag, 2. April 2019 IG Metall Verwaltung Wilhelm-Leuschner-Straße 79 60329 Frankfurt/Main 10:30 bis 16:00 Uhr Weitere Informationen Einladung und Programm Fachtagung Digitalisierung [ PDF 3 MB ]

Leiharbeiter*Innen – zwischen atypisch und normal

Der Arbeitsmarkt brummt, die atypische Beschäftigung auch. Die Leiharbeit ist weiter auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Betriebsratsbefragung der IG Metall macht beispielsweise deutlich, dass immer mehr Betriebe Leiharbeit einsetzen (in manchen Industriezweigen bis zu 80 Prozent). Gleichzeitig wird Leiharbeit immer häufiger zum Ersatz für Stammbelegschaften genutzt und nicht nur zum Abdecken von Auftragsspitzen.

IG BAU: Fair Play gilt auf dem Rasen und auf der Baustelle

Fußballvereine in der Weser-Ems-Region sollen sich beim DFB für faire WM in Katar einsetzen Faires Spiel – faire Arbeit: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an Fußballvereine in der Weser-Ems-Region, sich beim DFB für faire Fußball-Weltmeisterschaften einzusetzen. Gerade die Vergabe-Bedingungen müssten geändert werden. Die Gewerkschaft setzt dabei auf „Druck von unten“: „Katar geht uns alle etwas an“, sagt Wolfgang Jägers. Für den Regionalleiter der IG BAU Weser-Ems liegt ein „dunkler Schatten“ auf der WM 2022: „Auf den WM-Baustellen in Katar herrschen brutale Zustände. Gastarbeiter schuften dort bei extremer Hitze. Der Arbeitsschutz ist gleich null.“ Unfälle seien an der Tagesordnung, es habe schon viele Tote gegeben. Die Unterbringung der Bauarbeiter in Katar sei katastrophal. Sie würden wie Arbeitssklaven gehalten. „Wie kann man sich da vor den Fernseher setzen und die WM-Spiele noch genießen?“, so Jägers. Der Gewerkschafter appelliert an die Fußballfans und -vereine in der Region, nicht wegzusehen und Flagge zu zeigen.

Ab Januar: Mindestlohn auf dem Bau steigt auf 14,20 EUR

Höheres „Lohn-Fundament“ in der Weser-Ems-Region für 99.400 Bauarbeiter Für die mehr als 99.400 Bauarbeiter in der Weser-Ems-Region steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf hat die IG BAU Weser-Ems hingewiesen. „Kein Facharbeiter – vom Maurer bis zum Straßenbauer – darf ab Januar weniger als 14,20 Euro pro Stunde auf einer Baustelle in der Weser-Ems-Region verdienen. Am Monatsende hat er dann gut 40 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt IG BAU-Regionalleiter Wolfgang Jägers. Auch der Bau-Mindestlohn für Handlangerarbeiten steige: Er liegt jetzt bei 11,15 Euro, so die Bau-Gewerkschaft. Damit liege die Lohnuntergrenze auf dem Bau deutlich über dem Stundenlohn von 8,50 Euro, der als genereller gesetzlicher Mindestlohn ab Januar gilt. Die IG BAU hatte als „Pionierin des Mindestlohns“ auf dem Bau schon Mitte der 90er-Jahre erstmals eine Lohnuntergrenze durchgesetzt. „Entscheidend für eine fair bezahlte Arbeit ist aber nicht der ‚Lohn-Sockel‘ unten, sondern der Tariflohn. Und der liegt für Bauarbeiter in der Weser-Ems-Region bei einem Stundenlohn von 18,17 Euro“, so Wolfgang Jägers. Bei Fragen zum Lohn können sich Bauarbeiter zum regulären Telefontarif an die Info-Hotline der IG BAU …

Faire Arbeit jetzt!

Aktionen für gute Arbeit Faire Arbeit jetzt ist das Schwerpunktthema für die IG BAU im kommenden Jahr. Die Arbeitswelt ist in einem ständigen Wandel, Werkverträge, Lohndumping, Scheinselbständigkeit sind die beherrschenden Kritikpunkte der Gewerkschaften. Befristungen berauben die Arbeitnehmer ihrer Rechte. Der Gesundheitsschutz spielt eine immer größere Rolle, grade dann, wann das Arbeitsleben länger dauern soll. Es gibt viel zu tun. Alle sind aufgefordert und eingeladen, gemeinsam für eine bessere Arbeit zu kämpfen. Zu den Aktionswochen, die wir zu diesem Thema durchführen, werden wir noch weiter informieren. Alle, die sich an Aktionen und Arbeitsgruppen beteiligen wollen, sind herzlich eingeladen. Nächster Termin Arbeitskreis Vergabe und Tariftreue Donnerstag, 27. November 19.00 Uhr in Oldenburg, Büro der IG BAU.

IG BAU: Gerüstbauer verdienen mindestens 10,25 Euro pro Stunde

Mindestlohn klettert auf Bau-Gerüsten in Weser Ems nach oben Auf den Gerüsten klettern nicht nur die Bauarbeiter nach oben, sondern auch der Lohn: Für die mehr als 100 Gerüstbauer in der Region Weser Ems gilt ab September ein höherer Mindestlohn. „Dann darf keiner, der im Gerüstbau arbeitet, weniger als 10,25 Euro pro Stunde verdienen. Andernfalls macht sich das Unternehmen strafbar“, sagt Wolfgang Jägers. Der Regionalleiter der IG BAU Weser Ems weist darauf hin, dass ein Gerüstbauer, der lediglich den Mindestlohn verdient, damit am Monatsende rund 50 Euro mehr im Portemonnaie hat. Der Tariflohn für einen gelernten Gerüstbauer in Wilhelmshaven liegt bei 14,44 Euro pro Stunde. Weitere Informationen Gerüstbau Mindestlohn