Alle Artikel in: Tarifrunde

Wir kämpfen für ein Weihnachtsgeld!

Wir haben viele gute Gründe für ein Weihnachtsgeld. Trotzdem sagen die Arbeitgeber NEIN zu Verhandlungen. Ohne uns wird es unangenehm in den Objekten. Wir fordern Respekt und Wertschätzung für unsere harte Arbeit. Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, werden wir es tun! „Auch Gebäudereiniger*innen wollen sich einmal im Jahr etwas Besonderes leisten können!“ Tarifverträge fallen nicht vom Himmel, sondern werden in Verhandlungen durch die IG BAU erkämpft. Deshalb Mitglied werden, damit wir gemeinsam mehr erreichen! Weitere Informationen www.sauberkeit-braucht-zeit.de Flugblatt Weihnachtsgeld

Maler- und Lackiererhandwerk – Schlichtung steht auf Messers Schneide

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 17 Stunden Verhandlungsmarathon brachten in der 1. Schlichtungsverhandlung zum Bundesecklohn für die Maler und Lackierer keinen Durchbruch. Obwohl die Schlichtungskommission der IG BAU immer wieder neue Lösungsansätze diskutiert und vorgetragen hat, standen die Arbeitgeberangebote in keinem Verhältnis zur guten wirtschaftlichen Lage der Branche. Deshalb sind die Arbeitgeberangebote aus Sicht der IG BAU nicht zu akzeptieren. Die Schlichtung droht zu scheitern. Nach bereits 3 Tarifverhandlungsrunden und einem Schlichtungstermin wird es bei einem weiteren Schlichtungstermin nicht leicht, ein faires Ergebnis zu erzielen. Es droht ein Image-Schaden Fachkräfte werden auch im Maler- und Lackiererhandwerk knapp. Wenn wir es in Kauf nehmen, dass die Beschäftigten von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden, wird es schwer, Nachwuchs zu gewinnen und Fachkräfte zu halten.

Tarifrunde Bauhauptgewerbe

Tarifrunde Bauhauptgewerbe

Nachdem die Arbeitgeberverbände in den Tarifverhandlungen im Baugewerbe letzte Woche „die Sau rausgelassen haben“ , wurde sie auf der Baustelle der Tell Bau GmbH in Norden von den Mitarbeitern wieder eingefangen und sogleich geschlachtet! Liebe Arbeitgeber, das passiert, wenn man die „Sau rauslässt“! Also Vorsicht, die Messer sind gewetzt! [bctt tweet=“Tarifrunde Bauhauptgewerbe – Die Messer sind gewetzt! #igbau“]

„Wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen“

IG BAU Region Hessen Im Bereich der TU Darmstadt (hier Lichtwiese) wird endlich ordentlich investiert – Bibliothek, Vorlesungsräume und auch Außenanlagen werden gebaut. Das sind auch Investitionen in Bildung, in die Zukunft. Die Bauleute von Langendorf Tiefbau sind mit dabei und bringen Spitzenleistungen. Dafür erwarten sie auch einen ordentlichen Lohn. „Wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen – wir sind sauer über das Angebot der Bauarbeitgeber!“ Die Gewerkschaft soll endlich Erhöhungen durchsetzen, die nur den Mitgliedern zugute kommen – schließlich setzen nur die Mitglieder die Verbesserungen durch. Bild: IG BAU (Johannes Schader)

Gerüstbauer erhalten höheren Mindestlohn

Tarifrunde für das Gerüstbau-Handwerk Frankfurt am Main, 13.03.2018 Mehr als ein viertel Jahr nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen für das Gerüstbau-Handwerk kommt neuer Schwung in die Gespräche. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) einigte sich mit der Bundesinnung Gerüstbau zunächst auf einen neuen Mindestlohn für die rund 24 000 Beschäftigten der Branche in Deutschland. Ab dem 1. Mai soll der Gerüstbau-Mindestlohn von 11 Euro in der Stunde auf 11,35 Euro steigen. Voraussetzung ist, dass die neue Bundesregierung bis dahin die Allgemeinverbindlichkeit für diesen Branchenmindestlohn erklärt hat. „Die Baukonjunktur hierzulande boomt. Das gilt auch für den Gerüstbau“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. „Jetzt wollen wir ein faires Plus für die Tariflöhne verhandeln und sind mit den Arbeitgebern dazu in Vorbereitungsgesprächen.“ Die IG BAU fordert ein Plus von 1 Euro pro Stunde für den Ecklohn. Zudem sollen die Vergütungen für Auszubildende erhöht werden. Der Mindestlohn I von 11 Euro pro Stunde läuft am 30. April dieses Jahres aus. Ohne einen Anschlussmindestlohn drohten die Beschäftigten auf das Niveau des gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von nur noch 8,84 …

Arbeitgeber belasten Verhandlung mit schwerer Hypothek

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe Wiesbaden, 07.02.2018 Mit großem Konfliktpotenzial ist heute die Tarifrunde für die rund 800.000 Baubeschäftigten in Wiesbaden gestartet. Bei der Auftaktverhandlung zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und den Arbeitgeberverbänden Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) musste die Arbeitgeberseite einräumen, kein vollständiges Verhandlungsmandat zu haben. Damit kann die IG BAU ihre Forderung nach einem bundesweiten 13. Monatseinkommen weder für die Betriebe im Osten noch für die handwerklichen Betriebe in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bremen verhandeln. „Schon zum Start der Verhandlungen belasten die Arbeitgeber die Gespräche mit einer schweren Hypothek. Das birgt erhebliches Eskalationspotenzial“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. „Wir wollen einheitliche Arbeitsbedingungen für alle Baubeschäftigte – egal ob in Ost oder West, Industrie oder Handwerk, Arbeiter oder Angestellte. Das sichert gleichzeitig einheitliche Wettbewerbsbedingungen in der Branche. Wir fordern die Arbeitgeber auf, schnellstmöglich ein umfassendes und vollständiges Verhandlungsmandat vorzulegen.“ Neben einem Schritt zum vollständigen 13. Monatseinkommen fordert die IG BAU sechs Prozent mehr Lohn und die Bezahlung der Wegezeiten zu den Baustellen. Darüber hinaus soll …

Verhandlungen Bauhauptgewerbe

Am 25. November beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein. In diesem Zuge fordert die IG BAU auch ein volles 13. Monatseinkommen für die gesamte Branche. Mobil arbeitende Beschäftigte sollen nach dem Willen der IG BAU nicht länger benachteiligen werden. Daher tritt sie mit der Forderung an, die Wegezeit als Arbeitszeit zu vergüten. Die IG BAU will eine Ausbildung in der Baubranche attraktiver gestalten. Deshalb fordert die Gewerkschaft, dass alle Ausbildungskosten (wie etwa auch Fahrt zur Berufsschule) von den Firmen übernommen werden. Noch gelten in Deutschland unterschiedliche Einkommensregelungen zwischen Ost und West. Die IG BAU fordert von den Arbeitgebern deshalb ein klares Bekenntnis zum vereinbarten Fahrplan zur Angleichung der Einkommen. Jetzt haben die Verhandlungen begonnen.

Bundestarifkommission beschließt Forderung für Bau-Tarifrunde

Am vergangenen Samstag beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein. In diesem Zuge fordert die IG BAU auch ein volles 13. Monatseinkommen für die gesamte Branche. Mobil arbeitende Beschäftigte sollen nach dem Willen der IG BAU nicht länger benachteiligen werden. Daher tritt sie mit der Forderung an, die Wegezeit als Arbeitszeit zu vergüten. Die IG BAU will eine Ausbildung in der Baubranche attraktiver gestalten. Deshalb fordert die Gewerkschaft, dass alle Ausbildungskosten (wie etwa auch Fahrt zur Berufsschule) von den Firmen übernommen werden. Noch gelten in Deutschland unterschiedliche Einkommensregelungen zwischen Ost und West. Die IG BAU fordert von den Arbeitgebern deshalb ein klares Bekenntnis zum vereinbarten Fahrplan zur Angleichung der Einkommen. Die Verhandlungen beginnen Anfang Februar 2018 in Wiesbaden. Weitere Informationen: IG Bauen-Agrar-Umwelt Bundesseite